Frau mit Telefon überquert den dunklen Vorplatz des Bahnhofs Osaka unter der leuchtenden Uhr

Japan

Festland, auf Film

Frühe Morgenstunden in Tempelgärten. Züge, die das Land durchqueren. Filmkorn im Licht des Spätsommers. Ein paar Filmrollen aus Wochen, in denen ich vor allem gelaufen bin und geschaut habe.

Pendler an den Ticketschranken im Bahnhof Nakano, Tokio
Terrassenfelder an einem grünen Hang, unten auf dem Weg ein Bauer mit Strohhut an seinem Kleinlaster
Stahldach über der Halle des Bahnhofs Osaka, Tageslicht fällt durch die Oberlichter
Stille Wohnstraße mit geschwungenen weißen Doppellinien und einer 20-km/h-Markierung auf dem Asphalt
Junger Mann auf dem Fahrrad in einer Leitplankenkurve einer Landstraße
Gestuftes Betonhochhaus, aus jeder Terrasse quellen Pflanzen
Frau mit Telefon überquert den dunklen Vorplatz des Bahnhofs Osaka unter der leuchtenden Uhr
Frau mit Blick aufs Telefon auf einem Hochbahnsteig, stehend auf aufgemalten Warte-Fußabdrücken
Zwei Freunde mit Papiertüten und Fahrrad an der Leitplanke, den Blick aufs Meer gerichtet
Nächtlicher Platzregen am Ostausgang des Bahnhofs Shinjuku, Leuchtreklamen im Regendunst
Reisender mit Rollkoffer schaut im Gehen nach oben, belebter Platz in Shibuya

Okinawa

Südwärts zu den Inseln

Wärmere Luft, das Meer nie weit. Eine kürzere Reihe aus Okinawa: stillere Straßen, Licht über dem Wasser und das gelassene Tempo der südlichen Inseln.

Offenes Meer unter einer Reihe von Quellwolken am Horizont
Ranke mit runden Blättern klettert einen Baumstamm hinauf, dichter subtropischer Wald
Hund lehnt aus dem Fenster eines Kleinlasters auf einer Bergstraße
Leere Küstenstraße in einer Kurve bergauf, windschiefe Kiefern und ein 30-km/h-Schild
Menschenleerer Strand mit jungen Schraubenbäumen im Sand, Wellen an dunklen Felsen
Fußspuren im hellen Sand zwischen ausgeblichenen Korallenstücken
Familie sucht in der Dämmerung den Spülsaum ab, zwei felsige Inseln im stillen Wasser

Prag

Am Rand der Stadt

Prag im Dezember, nicht das Prag der Postkarten. Zwanzig Minuten vom Zentrum entfernt weichen die Straßen Stoppelfeldern, Kiefernwäldern und Wegen unter leichtem Schnee. In einer solchen Woche heiratet niemand, und sie hat eine Stille ganz für sich.

Eine einzelne Gestalt auf einem verschneiten Weg über Stoppelfelder, Wohnblocks am Horizont
Eine Kieferngruppe allein im offenen Feld, zu beiden Seiten führen Wege davon
Ein Fußweg steigt durch ein offenes Feld im Schneefall, weit vorn eine Gestalt
Ein Kiefernstamm im Vordergrund, dahinter ein Weg, der zu Wohnblocks im Dunst führt
Ein umgestürzter Stamm neben einem Weg durch hohe Kiefern
Ein steiniger Weg führt über ein Feld auf eine Kieferngruppe zu

Mit demselben Blick fotografiere ich Hochzeiten, nur dass sich dieser eine Tag nicht wiederholt.